Ahnenforschung Hastrich
1385 - 2019



Die hier zusammengetragenen Daten beruhen auf den Informationen von Geburts-, Heirats-, und Sterbeeinträgen. Quellen sind Kopien von Standesämtern (z.B. Essen, Ulmen, Mayen, Neuwied, Asbach), von Archiven (z.B. Diözesanarchiv Limburg/Lahn, Bistumsarchiv Trier, Landeshauptarchiv Koblenz, Personenstandsarchiv Brühl), Stadtarchive Essen, Frankenthal, Neustadt a.d. Weinstrasse), Internetrecherchen (Austausch mit anderen Forschern), Ortsfamilienbüchern (z.B. Asbach, Alflen, Landkern/Illerich und Müllenbach/Masburg, Seligenstadt, Neuwied, Klotten, Weeze, Hönningen), Stammbüchern aus Familienbesitz sowie Familienauskünften und weiteren familiären Dokumenten. Im Gastbereich werden nur die direkten Ahnen angezeigt, nicht die Geschwister. Die Jahresangabe 1385 bezieht sich auf einen anderen Zweig!

Die Kirchenbücher von Kölbingen werden derzeit ausgewertet. Es wird versucht, alle Hastrich's zu verbinden. Durchaus können Anfragen beantwortet werden.

Im Internet, z.B. in Foren oder bei ancestry, sind zahlreiche Personen oder Stammbäume von Hastrich's zu finden. So sind Hastrich's ausgewandert nach Amerika oder nach Holland, und sind auch überall in Deutschland zu finden. Es gibt ebenfalls Quellen, in denen behauptet wird, die Hastrich's entstammen ursprünglich aus Holland und haben sich Ende des 16. Jahrhundert in Himburg (Rothenbach, Westerwald) niedergelassen. Dort erbauten sie 1696 das Haus Hastrich (auch als Stammhaus bezeichnet), welches heute noch existiert und auch bewohnt wird. Von dort, von Himburg, haben sich die Hastrich's verteilt nach Rothenbach, Brandscheid, Kölbingen oder Möllingen usw. Diese Aussage ist falsch.

Dem Verfasser liegt bisher kein Beleg darüber vor, dass die Hastrich's aus Holland, z.B. aus Glaubensgründen, zugewandert sind. Hierfür wird auch keine Quelle angegeben. Weiterhin ließ sich die Familie nicht Ende des 16. Jahrhundert zuerst auf der Himburg nieder. Eine im Internet verfügbare Quelle beschreibt, dass im Kirchspiel Salz bereits für das Jahr 1653 ein Hanß Hastrich und ein Thiell Hastrich aus Brandscheid! Abgaben in Höhe von einem Florint leisten (Mai- und Herbstbede 1653). Bei Hanß (Johann) Hastrich handelt es sich um den Stammvater, welcher schriftlich erwähnt ist. Thiell (Tillmann) ist sein ältester, lebender Sohn, welcher zu dieser Zeit bereits eine eigene Familie gegründet haben muss. Dieses wird durch die Kirchenbücher Kölbingen und der Volkszählung von 1666 bestätigt. Nach dem dreißigjährigen Krieg 1648 gab es in Brandscheid keine Familie Hastrich, so dass sich diese vermutlich danach dort ansiedelten. Der Ursprung ist also in Brandscheid.

Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass die Familie 1696 das Stammhaus auf der Himburg erbaut haben. Die Auswertung der Kirchenbücher von Kölbingen 1664 - 1818 lässt jedoch den Schluss zu, dass die Hastrich's dieses Haus nicht zwingend erbaut haben müssen, obwohl dort nachweislich viele Generationen wohnten. Die Kirchenbücher geben keinen Hinweis darauf, dass Hastrich's um 1700 auf der Himburg wohnten (z.B. bei Einträgen von Geburten, wo die Herkunft in der Regel genannt wird).

Erst Georg (Jörg) Wilhelm Hastrich (*1.1.1758 Rothenbach) heiratet 1785 laut den Kirchenbüchern nach Himburg. Er und seine Frau wohnten in der Himburg bis 1817, bis ihr Haus abbrannte, wo sie anschließend nach Brandscheid zu ihrer Tochter ziehen mussten. Der in der Ortschronik von Rothenbach genannte Matthias Hastrich (auf einem alten Photo von 1896 zu sehen) wird als Bewohner des Hauses Hastrich auf der Himburg beschrieben. Er ist einer von zwei Söhnen von Johann Hastrich. Dieser Johann (*13.12.1810) ist ebenfalls dort geboren, sein Vater Johann (*20.6.1781) entstammt aber aus Rothenbach, heiratet Anna Munsch von der Himburg. Dessen Vater widerum, Johann (*26.1.1755), kam aus Brandscheid und heiratete Anna Katharina Menges von Rothenbach. Auch Bischof Jean Hastrich aus Amerika, welcher 1964 das Stammhaus besuchte, entstammt einer Linie aus Brandscheid.

Nach der bisherigen Auswertung heiratet ein Johann Hastrich (*16.2.1684) von Brandscheid eine Anna Maria aus Rothenbach und bildet damit die Linie nach Rothenbach. Himburg und Rothenbach sind nach der Ortschronik von Rothenbach gemeinsam bei Grenzstreitigkeiten Anfang des 18. Jahrhunderts mit Wölferlingen aufgetreten, was aber nicht bedeutet, dass sie schon auf der Himburg lebten.

Fakt ist, dass der Stammvater Johann Hastrich und seine Frau Veronica nachweislich mindestens sechs Kinder hatten: Tillmann, Anna Maria, Timothea, Johann Gerhard, Matthias und Ida.

Irrtümer vorbehalten. September 2019. Familie Hastrich.



Heiratseintrag von Tilmannus Hoestrig von Branscheid vom 22. November (9bris) 1667 mit Eva
Sohn v. Johannes Hastrich und Veronica von Brandscheid, der Anfang ...

(Quelle: Diözesanarchiv Limburg a. d. Lahn / Kirchenbuch Kölbingen Kb 1 Trauungen 1662 - 1692)


Weiter

Lieber Gast, dieser öffentliche Bereich ist derzeit nicht freigegeben.



infoätahnenforschung-hastrich.de

Forschungszeitraum: 2005 - Heute


Besucherzaehler